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Eine Gruppe Ausflügler an den Düwelsteenen, Foto um 1930.

Citizen Science und die Düwelsteene

Im Citizen-Science-Projekt: „Stein für Stein zurück in die Vergangenheit. Bürgerwissenschaft unterstützt die Rekonstruktion des Großsteingrabs Düwelsteene“ erforscht die Altertumskommission für Westfalen zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Megalithgrab „Düwelsteene“ bei Heiden.

Die Anlage scheint auf den ersten Blick sehr gut erhalten, doch wurden bei nicht dokumentierten Restaurierungsmaßnahmen im Jahr 1932 massive Eingriffe in die Bausubstanz vorgenommen. Diese bestimmen das Erscheinungsbild bis heute und lassen für die Besucherinnen und Besucher weder Vorstellungen über das ursprüngliche Aussehen der Düwelsteene zu, noch schien es bisher möglich, dieses archäologisch korrekt wiederherzustellen. Der Zustand vor 1932 entspricht in etwa dem, den der erste Ausgräber Jodocus Hermann Nünning (1675-1753) zu Beginn des 18. Jahrhunderts hinterlassen hat.

Von archäologischem Interesse ist es, diesen Zustand virtuell zu rekonstruieren, da auf diese Weise Detailaspekte der Bauweise wissenschaftlich untersucht werden können. Diese lassen Rückschlüsse auf Arbeits- und Transportaufwände zu. Darüber hinaus liefern Vergleiche mit anderen Megalithgräbern Erkenntnisse zur Organisation von Arbeitsabläufen und, damit verbunden, gesellschaftlichen Strukturen der jungsteinzeitlichen Bevölkerung.

Für die virtuelle Rekonstruktion werden Fotografien benötigt, die die Düwelsteene vor der Restaurierung im Jahr 1932 aus möglichst zahlreichen Perspektiven zeigen. – Wenn Sie also Fotografien von den Düwelsteenen haben, dann senden Sie uns diese bitte zu:

duewelsteene@lwl.org

Die Düwelsteene vor 1930

Die Düwelsteene vor der Rekonstruktion (Foto: Hans Hild/Bildarchiv für Westfalen).

Die Düwelsteene vor 1930

Die Düwelsteene heute

Die Düwelsteene in ihrem heutigen Zustand nach der Rekonstruktion durch August Stieren 1932.

Die Düwelsteene heute