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Die Düwelsteene bei Heiden

Die Düwelsteene bei Heiden

Im westfälischen Münsterland sind die Düwelsteene das einzige bis heute erhaltene Großsteingrab. Sie sind obertägig und fast ausschließlich aus nordischen Geschiebefindlingen errichtet worden.

Die Anlage wurde bereits 1932 restauriert, sodass sich der Befund heute folgendermaßen darstellt: Die Nord-Ost-Südwest ausgerichtete Anlage (Abweichung von der Nordachse: 57°) ist außen 12 m lang (innen 10,2 m) und 2,7 m bis 4,3 m breit (innen 1,5 m bis 2,2 m). Der heute nicht mehr erhaltene originale Kammerboden war mit einem Pflaster aus flachen Feld- und Feuersteinen bedeckt. Der Zugang zur Grabkammer ist heute nicht mehr sicher zu bestimmen.

Die Anlage entspricht in ihrem Aufbau den nach ihrer typischen Zugangskonstruktion benannten Ganggräbern norddeutscher Prägung. Gräber dieser Art wurden von den Menschen der Trichterbecherkultur errichtet und zwischen 3500 und 2800 v. Chr. über mehrere Generationen als Bestattungsorte genutzt. Sie finden sich im Westen von den nordöstlichen Niederlanden bis nach Norden nach Dänemark und Südschweden, östlich bis nach Polen und südöstlich bis in die Altmark in Sachsen-Anhalt. Westfalen liegt am südwestlichen Rand der Verbreitung; die Düwelsteene sind in dieser Verbreitung das südlichste erhaltene Ganggrab.

Im westfälischen Münsterland sind die Düwelsteene das einzige bis heute erhaltene Großsteingrab. Sie sind obertägig und fast ausschließlich aus nordischen Geschiebefindlingen errichtet worden.

Die Anlage wurde bereits 1932 restauriert, sodass sich der Befund heute folgendermaßen darstellt: Die Nord-Ost-Südwest ausgerichtete Anlage (Abweichung von der Nordachse: 57°) ist außen 12 m lang (innen 10,2 m) und 2,7 m bis 4,3 m breit (innen 1,5 m bis 2,2 m). Der heute nicht mehr erhaltene originale Kammerboden war mit einem Pflaster aus flachen Feld- und Feuersteinen bedeckt. Der Zugang zur Grabkammer ist heute nicht mehr sicher zu bestimmen.

Die Anlage entspricht in ihrem Aufbau den nach ihrer typischen Zugangskonstruktion benannten Ganggräbern norddeutscher Prägung. Gräber dieser Art wurden von den Menschen der Trichterbecherkultur errichtet und zwischen 3500 und 2800 v. Chr. über mehrere Generationen als Bestattungsorte genutzt. Sie finden sich im Westen von den nordöstlichen Niederlanden bis nach Norden nach Dänemark und Südschweden, östlich bis nach Polen und südöstlich bis in die Altmark in Sachsen-Anhalt. Westfalen liegt am südwestlichen Rand der Verbreitung; die Düwelsteene sind in dieser Verbreitung das südlichste erhaltene Ganggrab.

Die Düwelsteene als 3-D-Modell

Das Modell wurde mit "Image-Based-Modeling" erstellt und ähnelt Bildern von Laserscannern, wirkt jedoch wie eine digitale Kopie. Gleichzeitig dient das Modell als digitale Vermessung, bei der die sichtbaren Unterseiten der Steine zu sehen sind.