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Die Landwehr um Bösensell/Albachten - erhaltenes Teilstück an der Bösenseller Straße

Landwehren in Westfalen

Im Jahr 2014 wurden die kleinen Reihen der Altertumskommission um eine weitere, die "blaue" Reihe "Landwehren in Westfalen" ergänzt.

In ihr sollen künftig ausgewählte Landwehren im Einzelnen vorgestellt und das Phänomen als solches dem interessierten Leser zugänglich gemacht werden.

Die Hefte können dann sowohl einzeln für je € 3,50 als auch in einem preisgünstigeren Abonnement (€ 2,50/Stück) direkt bei der Altertumskommission erworben werden.

Bände der "Landwehren in Westfalen"

LW 5

W. Gerking, Die Landwehr der Stadt Lügde, Kreis Lippe (Münster 2019).

Die terrassierten Anlagen entlang des Pyrmonter Talkessels rund um Lügde stellen noch heute eindrucksvolle Überreste der Lügder Landwehr dar. Autor Willy Gerking führt in diesem Band interessierte Besucher an die verschiedenen Teilstücke der im 14. Jahrhundert erbauten Landwehr und verdeutlicht an ihnen die Besonderheiten in ihrem Aufbau und Verlauf.

Cover der LW 5

LW 4

V. Tschuschke, Die Landwehr von Vreden, Kreis Borken (Münster 2018).

Noch immer sind die Überreste der Landwehr in den Waldstücken und Feldern rund um Vreden sichtbar. Volker Tschuschke betrachtet diese Teilstücke der Verteidigungsanlage aus dem späten 14. Jahrhundert in ihrem historischen Kontext und nutzt neben den Beobachtungen im Gelände digitale Geländemodelle sowie die Luftbildarchäologie, um Struktur und Aufbau der Landwehr zu untersuchen.

Cover der LW 4

LW 3

R. Köhne, Landwehren im sauerländischen Rothaargebirge, Hochsauerlandkreis (Münster 2018).

Dieser Band führt interessierte Besucher zu den Landwehren am Forstenberg, am Ochsenkreuz bei Olsberg-Wiemeringhausen und der „Schwedenschanze“ am Astenberg im sauerländischen Rothaargebirge. Die ehemaligen Verteidigungsanlagen des Spätmittelalters schützten vor Überfällen, Diebstählen und Seuchen. Köhne beschreibt nicht nur die heutigen Erhaltungszustände der drei Landwehren, sondern auch die naturräumlichen Begebenheiten des Rothaargebirges und ihre Entstehung.

Cover der LW 3

LW 2

M. Koch, Die Landwehr der Stadt Höxter, Kreis Höxter (Münster 2016).

Viele Abschnitte der Wehranlage aus dem Mittelalter sind heute noch sichtbar. Sie dienen als Ausgangspunkte, um die Geschichte dieses weitläufigen Bauwerks nachzuzeichnen. Die Höxteraner organisierten im 14. Jahrhundert den Bau einer kilometerlangen Befestigungsanlage rund um das Stadtgebiet. Die Leserinnen und Leser erfahren, wie der Bau organisiert wurde, wie die Anlagen ehemals ausgesehen haben und wie die Verteidigung funktionierte. Die Bedeutung der Landwehr spiegelt sich in zahlreichen historischen Texten und Urkunden wieder.

Cover der LW 2

LW 1

T. Capelle, Die Landwehr von Altenberge, Kreis Steinfurt. Mit einem Beitrag von Cornelia Kneppe (Münster 2014).

Noch heute sind Reste der Landwehr von Altenberge im Gelände sichtbar, vor allem westlich der Stadt im Westenfeld und südlich davon bis zur Grenze nach Havixbeck. Torsten Capelle, selbst Bürger der Stadt Altenberge, hat die Landwehr in Archiven und im Gelände erforscht. Das 40 Seiten starke Heft, konzipiert als Führer zu dem weitläufigen Bodendenkmal, berichtet über Gründe für den Bau der Landwehr, Arbeitseinsatz, Bewuchs und Pflege der Anlage, die bis heute die Gemeindegrenze nach Steinfurt markiert.

Cover der LW 1